Stühle für Senioren bei chronischen Krankheiten

 

VELA Tango 500 Seniorenstuhl mit ergonomischer Lehne

Die hochbetagte Patientin / der hochbetagte Patient aber auch die Frau oder der Mann mit besonderen Krankheitsbildern.

Wenn von hochbetagten Patientinnen und Patienten die Rede ist, denken viele an Personen, die 80 Jahre oder älter sind. Die durchschnittliche geriatrische Patientin bzw. der Patient ist über 70 Jahre alt, eine fixe Altersgrenze gibt es aber nicht. Denn wie gesund eine Person letztlich ist, hängt nicht nur vom Alter allein ab. Viel entscheidender sind die Vitalität eines Menschen sowie die Konsequenzen der Risiko-faktoren und Krankheiten, die sich über das ganze Leben ausgewirkt haben. Diesbezüglich gibt es große Unterschiede unter den Menschen dieser Altersgruppe; sie müssen deshalb immer individuell behandelt und betreut werden. Gleichzeitig ist ein ganzheitlicher Ansatz nötig, weil viele Patientinnen und Patienten an mehreren, meist chronischen Krankheiten leiden.

Trotz der Unterschiede sind bei hochbetagten Patientinnen und Patienten typische Krankheitsbilder zu beobachten – man spricht von geriatrischen Syndromen. Diese Syndrome entstehen auf dem Boden unterschiedlicher fortschreitender Grunderkrankungen sowie der Interaktionen zwischen mehreren Erkrankungen. Sie sind häufig, können zusammen auftreten, beeinflussen sich gegenseitig und sind mit der Zunahme der Pflegebedürftigkeit verbunden. Häufige Syndrome sind Gebrechlichkeit, Seh- und Hörminderung, Unterernährung, Sturz-ereignisse mit Frakturen, Schwindel, Inkontinenz und Einsamkeit. Ferner gelten Depression und Ängste sowie demenzielle Erkrankungen, die mit zunehmendem Alter häufiger werden, ebenfalls als geriatrische Syndrome. Schließlich gehört zu dieser Liste auch das Delir – ein vorübergehender Verwirrungszustand, der oft bei schweren körperlichen Erkrankungen ausgelöst wird. Geriatrische Patientinnen und Patienten sind oft sehr fragil: Ihnen fehlen körperliche und psychische Reserven. Ein banales Ereignis kann auf komplexe Art die Gesamt-gesundheit einer Person beeinträchtigen, und oft brauchen Betroffene sehr lange, um eine Erkrankung oder einen Unfall zu überwinden. Im schlimmsten Fall löst das Ereignis eine Kettenreaktion weiterer Komplikationen aus, die eine gesundheitliche Abwärtsspirale und zunehmende Pflegebedürftigkeit nachziehen. Interprofessionelle Interventionen in- und außerhalb des Spitals haben das Ziel, solche Entwicklungen aufzufangen oder zumindest zu dämpfen.

Die Lebenssituation eines pflegebedürftigen alten Menschen ist gekenn­zeichnet durch Einschränkungen in den Alltagsverrichtungen Duschen/Waschen, gefolgt von An- und Ausziehen, der Toilettennutzung und der Nahrungsaufnahme. Ab­hängig von der Hilfe anderer sind Pflegebedürftige aber auch bei der Verrichtung in­strumenteller Aktivitäten, wie innerhalb der eigenen vier Wände sich zu bewegen ohne fremde Hilfe. Das Ausmaß funktioneller Einschränkungen zeigt sich noch deutlicher bei pflegebedürftigen Menschen, die sturzgefährdet sind. Das Aufrichten oder Aufstehen aus einem Sessel kann schon einen Sturz nach sich ziehen.  Entgegen der weitverbreiteten Ansicht sind für die überwiegende Mehrzahl der Stürze im Alter auch nicht die äußeren Bedingungen wie irgendeine Türschwelle, der Teppich, ein glatter Boden oder schlechtes Schuhwerk ausschlaggebend.

Balancestörungen, Gehstörungen

Wenngleich es von außen verursachter Stürze im Alter natürlich gibt, zeigt eine genaue Analyse der typischen Altersstürze, dass die Ursachen öfter im stürzenden Menschen selbst und in seiner verringerten Fähigkeit zur sicheren Fortbewegung liegen. Wären diese Stürze „nur“ als Unfall von außen verursacht oder blanker Zufall, gäbe es keinen Grund, warum sie gerade im Alter in ihrer Häufigkeit so ansteigen. Es sind vor allem Einschränkungen von Bewegung und körperlichen Aktivitäten, die eine Hüftfraktur so bedrohlich machen. Des Weiteren können Stürze schmerzhafte Prellungen, Verstauchungen, Hämatome, Frakturen wie Handgelenksbrüche sowie Platzwunden zur Folge haben, die ebenfalls das Allgemeinbefinden schwer beeinträchtigen und die Selbstständigkeit im Alltag zumindest über längere Zeit herabsetzen.

Der immer wieder zitierte Satz, ein Sturz im Alter breche nicht nur die Knochen, sondern auch das Selbstvertrauen, beschreibt sehr gut die psychische Verfassung, in die Sturzpatienten geraten können. Der Verlust des Selbstvertrauens und die Angst vor neuerlichen Stürzen führen zu immer mehr Bewegungseinschränkungen und zur Reduzierung der alltagsüblichen Aktivitäten. „Sitzenbleiben“ wird als sicherer Schutz vor Stürzen empfunden, macht aber den Betroffenen immer unbeweglicher. Muskelkraft und Balancesicherheit nehmen weiter ab, weil das Bewegungssystem nicht mehr durch die Alltagsaktivitäten stimuliert wird. Nicht selten sind dann auch Depressionen die Folge dieses Rückzugs. Die meisten Stürze im Alter ereignen sich jedoch nicht in Situationen, die besondere Balanceakte erfordern, sondern bei ganz gewöhnlichen Alltagstätigkeiten, die der Mensch ein Leben lang viele Tausend Male ohne Sturz bewältigt hat. Durch verschiedenste alters- und krankheitsbedingte intrinsische Risikofaktoren haben sich seine Balance- und Geh­fähigkeiten verschlechtert, seine Sturzgefährdung hat zugenommen.

Verminderte Mobilität und verminderte Aktivität ist eine verminderte Lebensqualität. Dadurch erhöht sich die Pflegebedürftigkeit. Allgemeine Kraftdefizite am Muskel- und Skelettsystem (häufig hervorgerufen durch körperliche Inaktivität), Probleme an den Füßen, Geh- und Balancestörungen mit Veränderungen des Gangbildes wie verlangsamte spontane Gehgeschwindigkeit, Trippelschritte, Störungen bei 360-Grad-Wenden, Stehenbleiben oder Gang-Unterbrechung, wenn der ältere Mensch während des Gehens angesprochen wird, erhöhte Körperschwankungen. Anzahl der chronischen Gesundheitsstörungen, niedriger Body Maß Index, Blutdruckabfall oder Schwindel, Erkrankungen, die mit veränderter Mobilität, Motorik und Sensibilität einhergehen (wie beispielsweise Parkinson, Multiple Sklerose, Apoplex, apoplektischer Insult, Polyneuropathie, Arthrose, Osteoporose, Krebserkrankungen) und schlechter Allgemeinzustand.

(Autor: Frank Grebe,Herdecke)

Der Seniorenstuhl mit revolutionärer ALB-Lehne entlastet den Rücken noch besser. Ihre zwei Teile erlauben, die Sitzposition beliebig zu wechseln.

Die Rückenlehne unterstützt die Lumbal- und Beckenregion optimal. So sitzen Sie aufrecht – und dank großer Auswahl an Sitzpositionen auch immer ohne Schmerzen.

Der stabile Rahmen und die Zentralbremse sorgen für mehr Sicherheit beim Hinsetzen und Aufstehen.

Viele vorübergehende oder chronische Krankheiten verursachen Behinderungen, die sich auf das Aktivitätsniveau des Einzelnen Auswirken und es schwierig machen, die täglichen Aktivitäten zu Hause und am Arbeitsplatz fortzusetzen.

Die einzelnen Krankheitsbilder mit der Verbindung eines  VELA-Trippel-STUHL werden in einem umfassenden Bericht der als
PDF erscheint zu einem späteren Zeitpunkt veröffentlicht.

Dies gilt beispielsweise für Menschen mit:

  • Adipositas
  • AIDS
  • A.L.S. (Amyotrophisch-laterale-Sklerose)
  • Apallisches Syndrom (Wachkoma)
  • Arthrose
  • Ataxie
  • Bandscheibenvorfall 
  • Bandscheibenvorwölbung
  • Bariatrie-Krankheit
  • Bechterew 
  • Beinveneninsuffizien
  • CVA (Zerebral-vaskuläre Anfälle)
  • Cerebralparese
  • Denervierte Lähmung
  • Dekubitus
  • Erkrankungen aus dem Bereich der Beinveneninsuffizienz
  • Facettensyndrom
  • Fettleidigkeit (Obesitas)
  • Fibromyalgie
  • Geriatrische Erkrankung
  • Hernie (Bandscheibenvorfall)
  • Hemiplegie
  • Hüftbeschwerden
  • Hüft-Totalprothesen  postoperative  Begleitung nach Einsatz eines künstlichen Hüftgelenkes
  • Infantile Zerebralparese
  • Iliosakralgelenk-Syndrom für Gesäßschmerz
  • Kniegelenkversteifung
  • Lumbalgien
  • Morbus Bechterew (Einsteifung der Wirbelsäule)
  • Morbus Huntington
  • Morbus Scheuermann
  • Morbus Sudeck
  • Morbus Pick  (Frontotemporale Demenz)
  • Morbus-Price Elephantiasis
  • Morbus Crohn (Chronische Darmerkrankung)
  • Multiples Myelom (Krebserkrankung  des Knochenmarks)
  • MS (Multiple Sklerose)
  • Muskelschwund
  • Muskelversteifung
  • Obesitas (Fettleidigkeit)
  • Oberschenkelamputierte
  • Osteochondrose (Knorpelschaden der Wirbelkörper)
  • Osteoporose
  • Parese
  • Parkinson
  • Rheuma
  • Rheumatische Arthritis (R.A.)
  • Schlaganfall
  • Schleudertrauma (Peitschenhiebsyndrom)
  • Skoliose
  • Spastische Lumbago (Hexenschuss)
  • Spatische Parese
  • Spastiken
  • Schleudertrauma (Peitschenhiebsyndrom)
  • Spinaler Muskelatrophie SMA
  • Statische Wirbelsäuleninsuffizienz
  • Stiff-man-Syndrom SMS Muskelstarre
  • Flachrücken
  • Hohlkreuz
  • Rundrücken
  • Wirbelgleiten Spondylolisthesis
  • Wirbelsäulenverformung
  • Wirbelsäulenmetastasen
  • Wirbelsäulenverkrümmung
  • Mehrfachbehinderung

Krankheiten können allgemeine Mobilitätsprobleme verursachen, wie Gehschwierigkeiten, Probleme beim Stehen, Probleme beim Ein- und Aussteigen aus einem Stuhl und die Notwendigkeit, sich hinzusetzen, um Aktivitäten auszuführen, die gesunde Menschen im Allgemeinen im Stehen ausführen.

Es ist bekannt, dass Sie sich schneller erholen, wenn Sie weiter machen. Gleiches gilt für chronische Krankheiten, wenn Sie mit verschiedenen Behinderungen zu kämpfen haben. Hilfen und Veränderungen in Ihrer Umgebung können Ihnen helfen, Ihre täglichen Aktivitäten und Aufgaben fortzusetzen.

VELA verfügt über langjährige Erfahrung darin, genau den richtigen Stuhl zu finden, um Aktivitäten und tägliche Aufgaben trotz vorübergehender oder chronischer Krankheit zu unterstützen und zu fördern. VELA bietet verschiedene Modelle von maßgeschneiderten Stühlen, Sitz-Steh-Stühlen und Hockern an, die sich gut für zu Hause oder am Arbeitsplatz eignen.

 

vela-stuhl.de/

Auch während der Corona-Pandemie

Zur Aufrechterhaltung Ihrer Mobilität: Kostenlose Probelieferung eines VELA-TRIPPELSTUHL nur für Senioren, Kranke und Behinderte.