Pflege Sessel und Pflege Betten daheim

Das Bundesministerium für Gesundheit  über die Pflege zu Hause:

 

Eine Behinderung, eine chronische Krankheit, oftmals auch schwerwiegende, fortschreitende Alterserscheinungen: Es gibt viele
Gründe, die einen bisher mehr oder weniger selbstständigen Menschen in die unabänderliche Lage bringen können, dass er Pflege braucht. Das kann sehr plötzlich – von einem Tag auf den anderen geschehen, sich aber auch allmählich und schleichend vollziehen. Hat die oder der Betroffene Glück, gibt es in seiner Familie oder in seinem Freundeskreis einen Menschen, der bereit ist, ihn zu Hause zu pflegen. Einen Vertrauten, der ihm in dieser Situation helfen will und ihm auch wirklich helfen kann. Entschließen Sie sich als Partner, als Tochter, als Sohn, als entfernteres Familienmitglied oder gar als Freund dazu, die häusliche Pflege für einen nahestehenden Menschen zu übernehmen, so tun Sie das möglicherweise aus liebevoller Verbundenheit, aus Dankbarkeit, aus Pflicht- oder Schuldgefühl, aus einer Mischung der genannten oder auch aus anderen Gründen. Eine solche Entscheidung verdient großen Respekt und Anerkennung, sollte aber gleichwohl gründlich bedacht sein. Schließlich wird die Situation von beiden Beteiligten als gleich schwierig erlebt. Weder Pflegender noch die oder der Pflegebedürftige werden
vorher gefragt, ob und wie sie damit umgehen können. Sehr selten besteht die Möglichkeit, sich nach und nach darauf einzustellen. Beide erleben aus ihrer Sicht und auf ihre ganz persönliche Art die neue Situation, die möglicherweise über Jahre andauern kann.
 
 

Das Pflege- und Krankenzimmer

Für viele Menschen die nach dem Aufenthalt im Krankenhaus wieder nach Hause kommen, sollte das Pflege- und Krankenzimmer so  wenig wie möglich von der gewohnten Umgebung sich unterscheiden. Auch ein Pflegebett kann hilfreich sein und trotzdem nicht wie ein Krankenhaus Pflegebett wirken. Das gleiche gilt für den Pflege Sessel. Wir zeigen hier einige Möglichkeiten auf, wie mit wenigen Sitz- und Liegemöbeln ein Krankenzimmer neu eingerichtet werden kann.

Wird die Bewegungsfreiheit so weit eingeschränkt, dass das eigene Zimmer nun hauptsächlich sein Zuhause wird, zählt eine vertraute, gemütliche und sehr persönliche Einrichtung umso mehr. Soweit es geht, sollten seine Wünsche und vor allem seine Bedürfnisse mit in die Gestaltung einbezogen werden.

Neue Lebenssituation

Reicht ein spezieller Betteinsatz für das Ehebett aus oder wird ein richtiges Pflegebett benötigt? Diese Entscheidung hängt allein vom Ausmaß der Pflegebedürftigkeit ab. Gerade deshalb wird ein Pflegebett oftmals rigoros abgelehnt – sowohl von den Menschen, die pflegen, als auch von denen, die Pflege brauchen. Ganz besonders trifft dies auf Paare zu. Für beide geht es beim Thema Pflegebett um das sichtbare Eingeständnis der neuen Lebenssituation. Der pflegebedürftige Partner muss jetzt seine mehr oder minder große Hilflosigkeit und Abhängigkeit akzeptieren, der gesund Gebliebene den Partner als deutlich Schwächeren begreifen. Für beide steht zudem die oftmals mit Angst besetzte Frage im Raum, ob auch das gemeinsame Schlafzimmer aufgegeben werden sollte beziehungsweise aufgegeben werden muss.
Ohne ein Aufstehbett ist das Verbringen eines kranken oder pflegebedürftigen Angehörigen ein schwieriges Unterfangen. Der Transport ist sehr zeitaufwendig und kann auch für den Helfer mit der Zeit zu Rückenproblemen führen. Hier mal ein Auszug einer Hilfsaktion ohne ein Aufstehbett:

Auf die Bettkante setzen – ohne Mithilfe des Pflegebedürftigen Sie sollten darauf achten, dass die betroffene Person beim Sitzen an der Bettkante mit ihren Füßen Bodenkontakt hat. Sie können dabei auch Hilfsmittel wie etwa eine Fußbank einsetzen. Hier durch erhält die betroffene Person eine bessere Kontrolle über ihren Sitz und kann längere Zeit an der Bettkante bleiben. Die betroffene Person sollte so unterstützt werden, dass sie das, wozu sie noch Kraft hat, auch mitmachen kann. Hierzu ist es notwendig, dass sich die pflegende Person mitbewegt. Legen Sie Ihre Hand an das Schulterblatt der betroffenen Person und deren Hand auf Ihren Unterarm. Die betroffene Person blickt zum Kopfende und hat wenn möglich ein Bein aufgestellt. Ziehen Sie die betroffene Person jetzt über den Brustkorb zu sich. Sie sollten sich nun zum Kopfende des Bettes bewegen und dabei leicht den Rücken Ihres Gegenübers in Richtung Kopfende des Bettes ziehen.Die Beine der betroffenen Person werden nun einzeln und Schritt für Schritt an die Bettkante gebracht. Bitten Sie sie, die Bewegung selbst zu machen und unter stützen Sie sie dabei nur wenn nötig. Der Arm der pflegebedürftigen Person liegt mit der Rückseite auf der Matratze so weit vom Brustkorb weg, dass sie sich drehen kann, ohne auf den Arm zu rollen. Die betroffene Person muss so weit im Bett liegen, dass die Oberschenkel auf dem Bett aufliegen. Sie legt ihren anderen Arm auf Ihren Rücken. Der Kopf der betroffenen Person liegt mit der Stirn an Ihrem Oberarm. Durch Drehen ihres Oberkörpers nach vorne wird das Gewicht auf ihren Unterarm verlagert. Bitten Sie die betroffene Person, während des Aufrichtens mit der Stirn gegen Ihren Oberarm zu drücken. Sie sollten diese Bewegung mit Ihrem Körper mitmachen, bis Ihr Gegenüber auf der Bettkante sitzt. Sie haben sich dadurch beide ein Stück vom Kopfende in Richtung Fußende des Bettes bewegt.
 
Wenn man das alles gelesen hat, dann kann man sich das kaum vorstellen einen zu Pflegenden täglich in das Bett zu bringen und dann auch wieder aus dem Bett zu holen. Deshalb empfehlen wir ein Pflegebett mit einer elektrischen Aufstehvorrichtung. Halbautomatisch oder Vollautomatisch mit nur einem Fingerdruck.
Unser besonderer Dank für die Pflegebetten Bilder gilt:
 

PhysioNova GmbH
Vacher Straße 43
90587 Obermichelbach

Unser besonderer Dank für die Pflege Sessel Bilder gilt:

Fitform
Wellco International B.V.
5680 AE Best
Niederlande