Krankheitsbild Multiple Sklerose (MS)

Multible Sklerose (MS)

Multiple Sklerose ist eine Krankheit, die sowohl Männer als auch Frauen betrifft und sich von Person zu Person sehr unterschiedlich entwickeln kann. Einige Menschen erleiden in kurzer Zeit viele Angriffe und aufgrund dieser Angriffe unterschiedliche Behinderungen. Andere stellen fest, dass mehrere Jahre ohne Angriffe oder signifikante Änderungen ihres Funktionsniveaus vergehen. Andere leiden an Sklerose ohne Anfälle, aber mit langsamer Entwicklung der Krankheit und Behinderungen.

Zu den Symptomen von MS gehören Lähmungen, Taubheitsgefühl oder Kribbeln, Müdigkeit und Sehstörungen. Abhängig von ihrem Grad an Funktionsbeeinträchtigung können MS-Betroffene Probleme bei der Durchführung alltäglicher Aktivitäten zu Hause oder am Arbeitsplatz haben.

Viele Betroffene stellen fest, dass sie schnell müde werden, Schwierigkeiten beim Aufstehen und Sitzen haben und ein schlechtes Gleichgewicht haben. Gehen, längere Zeit stehen oder Küchenutensilien und Besteck halten sind umständlich; und sie erleben Schmerzen und Orientierungsprobleme.

VELA bietet eine große Auswahl an maßgeschneiderten Stühlen, Steh- und Elektrorollstühlen, die den Alltag erleichtern und es MS-Patienten ermöglichen, so lange wie möglich selbstständig zu sein

Bei leichten Funktionsstörungen, wie z. B. Gleichgewichtsstörungen oder Schwierigkeiten beim Gehen, kann ein maßgeschneiderter Stuhl oder Sitz-Steh-Stuhl die täglichen Aktivitäten unterstützen:

  • Erhöhte Mobilität: Der Benutzer kann den Stuhl nach vorne „gehen“ und sich dabei ohne Hilfe bewegen. Zwischen den großen, laufruhigen Rädern ist viel Platz für die Füße.
  • Mehr Sicherheit: Benutzer, die beispielsweise ein schlechtes Gleichgewicht im Stehen haben, profitieren von zusätzlicher Sicherheit und Sicherheit, wenn die Zentralbremse des Stuhls aktiviert wird. Dies stellt sicher, dass der Stuhl vollständig stationär bleibt, wenn der Benutzer beispielsweise aufsteht oder sich setzt. Die Armlehnen bieten zusätzliche Sicherheit und Sicherheit. Sie helfen dem Benutzer, sich langsam und sicher auf den Stuhl abzusenken.
  • Einfachere Bedienung: Wenn der Benutzer weniger Kraft in Händen und Fingern hat oder das Sehvermögen beeinträchtigt ist, können spezielle einfach zu bedienende Griffe und Schalter am Stuhl angebracht werden.

  • Verbesserte Sitzhaltung: Benutzer profitieren von einer bequemen und ergonomisch korrekten Sitzhaltung, da Sitz und Rückenlehne an ihre Bedürfnisse angepasst werden können.

  • Weniger Schmerzen: Einfache Bedienung und Einstellbarkeit des Stuhls können das Schmerzrisiko verringern. Die elektrische Höhenverstellung erspart dem Benutzer beispielsweise unnötige Stöße und Stöße und erleichtert das Ein- und Aussteigen aus dem Stuhl. Reduzierte Schmerzen, mehr Sicherheit und mehr Komfort führen auch zu weniger Müdigkeit.

Bei schwerwiegenden Funktionsstörungen kann ein Elektrorollstuhl mit einstellbarer Sitzhaltung und Fahrbarkeit den Alltag erleichtern:

  • Erhöhte Mobilität: Benutzer können sich sowohl drinnen als auch draußen selbst bewegen, was beispielsweise eine gewisse Unabhängigkeit zu Hause und beim Einkaufen bedeutet. VELA Elektrorollstühle sind auch mit fortschrittlicher Steuerung und speziell angepasstem Fahrverhalten für Benutzer mit besonderen Anforderungen erhältlich.
  • Mehr Sicherheit: Benutzer mit schlechtem Gleichgewicht profitieren von zusätzlicher Sicherheit und Sicherheit mit einem Elektrorollstuhl, der an ihre spezifischen Bedürfnisse angepasst ist. Das Fahrverhalten des Elektrorollstuhls kann so programmiert werden, dass der Benutzer eine angenehme, sichere Erfahrung hat und sicher zu Hause, bei der Arbeit, in der Schule, in Geschäften und auf der Straße herummanövrieren kann.
  • Einfachere Bedienung: Wenn der Benutzer weniger Kraft in Händen und Fingern hat, können ein spezieller, einfach zu bedienender Joystick und Schalter auf dem Stuhl montiert werden, z. B. eine Kinnsteuerung, wenn der Benutzer keinen normalen Joystick verwenden kann. Wenn der Benutzer einen Elektrorollstuhl nicht selbst bedienen kann, kann eine Begleitsteuerung installiert werden, damit der Helfer den Stuhl im Namen des Benutzers fahren kann.
  • Verbesserte Sitzhaltung: Benutzer profitieren von einer bequemen und ergonomisch korrekten Sitzhaltung, da Sitz und Rückenlehne an ihre Bedürfnisse angepasst werden können. Die Sitzhaltung kann je nach Grad der Funktionsbeeinträchtigung und den Bedürfnissen des Benutzers entweder manuell oder elektrisch eingestellt werden.
  • Mehr Komfort und Unterstützung: Zusätzliche Polsterung für Sitz, Rückenlehne und Armlehnen kann bereitgestellt werden, beispielsweise mit weicherem Schaum oder einer Vielzahl von Sitzkissen. Spezielle Druckentlastungs-Sitzkissen können den Komfort fördern und Schmerzen lindern. Die Sitzhaltung des Benutzers kann durch verschiedene Rückenstützsysteme wie Seitenstützen und Kopfstützen stabilisiert werden. Es ist auch möglich, speziell angepasste Sitzsysteme und kundenspezifische Formen zu installieren.
  • Weniger Schmerzen: Die einfache Bedienung und Verwendung der elektrischen Funktionen des Rollstuhls wie Sitzneigung kann dem Benutzer helfen, über einen langen Tag eine Vielzahl von Sitzhaltungen einzunehmen. Die Druckverteilung um den Körper des Benutzers wird somit abgewechselt und das Risiko von Schmerzen und Druckstellen verringert. Dies bietet ein hohes Maß an Komfort während längerer Nutzungsperioden.

Zerebralparese (bekannt als CP) ist eine Hirnschädigung, die während der Schwangerschaft oder während oder kurz nach der Geburt auftritt. Der Hirnschaden ist nicht progressiv, aber viele Betroffene stellen fest, dass sich die mit Hirnschäden verbundenen motorischen Schwierigkeiten mit zunehmendem Alter verschlechtern.

Spastik: Schädigung der motorischen Großhirnrinde

  • 75 % der CP Betroffenen
  • Beeinträchtigung des ganzen Körpers
  • Ausprägung von leicht bis schwer betroffen
  • Spastische Muskulatur verhindert Bewegung-> Kontrakturgefahr

Dyskinetisch (Athetose oder Dystonie)

Schädigung der Basalganglien

  • 20 – 25% der CP Betroffenen
  • Schwierigkeiten in der Kontrolle und Koordination der Bewegungen
  • Keine fixierten Kontrakturen aufgrund Bewegungsintensität

Ataxie

Schädigung des Kleinhirns

  • 5 – 10% der CP-Betroffenen
  • Schwierigkeiten mit dem Gleichgewicht, Dosierung von Bewegungen und Tiefenwahrnehmung.

Kinder mit Zerebralparese riskieren falsche Körperhaltungen, die sich zu Kontrakturen entwickeln können (Bewegungseinschränkung der Gelenke). Im Laufe der Zeit können diese zu einer Einschränkung der Funktionen des Kindes und möglicherweise sogar zu einem Verlust der Gehfähigkeit führen. Langfristig besteht bei Menschen mit Zerebralparese das Risiko, dass sie aufgrund einer verminderten Muskelkraft, eines schlechten Gleichgewichts beim Gehen und Stehen, Müdigkeit und chronischen Schmerzen ihre Mobilität verlieren. Zusätzlich zu dieser körperlichen Behinderung können Menschen mit Zerebralparese Probleme mit Sprache, Sehen und Hören haben, und einige haben ADHS.

Körperliches Training und Therapie sind wichtig, um die mit Zerebralparese einhergehenden körperlichen Probleme abzuwenden und zu verringern. Ebenso wichtig ist es, sicherzustellen, dass das Kind zu jedem Zeitpunkt mit altersgerechten Hilfsmitteln und sich ändernden Funktionsfähigkeiten ausgestattet wird.

Zerebralparese bei Erwachsenen

Krankheitsbild

Die Zerebralparese zeigt sich in verschiedenen Hauptmerkmalen:

  • Hemiparese (armbetont) oder
  • Tetra- oder Paraparese (inkl. Sensibilitätsstörungen)
  • beinbetonte zerebrale Diplegie mit überwiegender Spastik in den Adduktoren und Fußsenkern
  • Athétose double oder Choreaathétose
  • Ataxie
  • Epilepsie bei 30 % aller Fälle

VELA bietet verschiedene Arten von „aktiven“ Stühlen und Elektrorollstühlen an, die speziell entwickelt wurden, um dem Kind, seinen Eltern und allen Betreuern das Leben zu erleichtern.

Hierzu besuchen Sie bitte die Webseite des Hersteller:

vela-stuhl.de/