Gesundheit - Themenbeiträge

Lebensqualität nimmt von Jahr zu Jahr zu

Wir definiren Lebensqualität:

Lebensqualität ist die subjektive Wahrnehmung einer Person über ihre Stellung im Leben in Relation zur Kultur und den Wertesystemen in denen sie lebt und in bezug auf ihre Ziele, Erwartungen, Standards und Anliegen.

Steigerung der Lebensqualität

Achten Sie immer auf Ihre Gesundheit. Aber die Gesundheit läßt sich nicht vollständig kontrollieren, doch für eine bessere Lebensqualität sollten Sie immer darauf achten soviel wie möglich auf ihr körperliches und geistiges Wohlbefinden zu tun. Je besser sie sich fühlen, desto zufriedener sind sie mit ihrem Leben. Verfolgen Sie immer ihre Ziele, aber akzeptieren Sie auch eigene Fehler.


Notfall Unterzuckerung

 

Erstes Glucagon-Nasenspray am Start

Der Ausschuss für Humanarzneimittel der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) hat die Zulassung von nasalem Glucagon (Baqsimi™, Eli Lilly) zur Behandlung einer schweren Unterzuckerung empfohlen. Es wäre in dieser Indikation das erste Notfallmedikament, das nicht injiziert werden muss.

 

Es ist geeignet zur Behandlung schwerer Hypoglylämien bei Erwachsenen und Jugendlichen und Kindern ab 4 Jahren mit Diabetes mellitus. Für Betroffene steht damit eine neue, schnell wirksame Notfalloption zr Verfügung, die von hilfeleistenden Personen ohne Schulung leicht verabreicht werden kann - schreibt dasd Online-Portal JornalMed. Menschen mit               Typ-1-Diabetes, aber auch solche mit Typ-2-Diabetes, die mit Insulin Sulfonylharnstoffen oder Gliniden behandelt werden, haben ein erhöhtes Risiko für schwere Unterzuckerungen. Bei einer solchen Hypoglykämie benötigen Sie die Hilfe von Menschen aus ihrem persönlichen Umfeld oder von medizinischem Personal. Selbst geschultes Personal gelingt es unter Stress  aber oft nicht die Glukagon-Spritze anzuwenden.

Das neue nasalanwendbareGlucagon-haltige Nasenspray Baqsimi® befindet sich gebrauchsfertig in einem Einzeldosisbehälter. Bei Bedarf wird das Pulver mithilfe des Behälters in ein Nasenloch verabreicht und dann passiv über die Nasenschleimhaut aufgenommen.

Der Hersteller Lilly plant,Baqsimi®  am 16.März 2020auf dem deutschen Markt einzuführen.

 

Zum Thema SARS-CoV-2

 Und nun ist der Virus auch in Italien angekommen. Die Nachrichtenagentur Reuters berichtete darüber. Und Italien hat bereits reagiert. Ganze Ortschaften wurden schon abgeriegelt.

Betroffen von den Maßnahmen sind vor allem die Lombardei und Venetien. Der Karneval in Venedig wurde abgesagt. Die Mailänder Scala bleibt geschlossen. In der Region Venezien bleiben Schulen und Museen bis zum 01. März geschlossen.

Circa 50.000 Einwohner in 12 Ortschaften sind von der Quarantäne betroffen.

Zugverkehr am Brenner lahmgelegt

Die Tageschau von ARD:

Auch der Zugverkehr am Brenner wurde am Sonntagabend teilweise lahmgelegt. Aus Angst vor einer Ausbreitung mussten zwei Züge, die aus Italien kamen, stundenlang auf die Weiterfahrt warten. Wegen einer fiebernden Frau in einem der Züge bestanden die österreichischen Behörden darauf, dass zwei Ärzte an Bord gehen. Die Frau sei laut Angaben des österreichischen Innenministeriums aber negativ auf den Virus getestet worden.

Forschung gegen den Virus


Bei einer Recherche im Register ClinicalTrials.gov („corona virus therapy“) findet man 64 Einträge (Stand: 22.02., 09:00 Uhr) zu laufenden Studien. Forscher untersuchen diverse Pharmaka hinsichtlich ihrer Wirkung gegen SARS-CoV-2: 

Lopinavir/Ritonavir, Ribavirin und IFN-beta

Als besonders aussichtsreichte Kandidaten gelten Protease-Inhibitoren, sprich Lopinavir plus Ritonavir. Nukleosid-Analoga wie Ribavirin führen zu unsinnigen Basen im viralen Erbgut, was die Replikation ebenfalls stoppt. Und Interferone haben bekanntlich antivirale Eigenschaften. 

Für die Studie (Phase 2) sollen 70 Patienten mit nachgewiesener 2019-n-CoV-Infektion rekrutiert werden. Sie erhalten randomisiert Lopinavir/Ritonavir plus Ribavirin plus Interferon Beta-1B versus Lopinavir/Ritonavir. Primärer Endpunkt ist die Zeit bis zum negativen PCR-Test. Als sekundäre Endpunkte wurden verschiedene Paramenter definiert, u.a. die Hospitalisierung und die Mortalität. Ergebnisse sollen ab Mitte 2022 vorliegen. 

Umifenovir

In Russland und China setzen Ärzte Umifenovir (Arbidol®) schon länger bei Patienten mit Influenza-Infektion ein. Jetzt untersuchen sie das Virustatikum auch bei Infektionen mit dem neuen Coronavirus (Phase 4). Geplant ist, 125 Patienten 2:2:1 zu randomisieren. Sie erhalten dann Lopinavir/Ritonavir, Umifenovir oder werden nur als Kontrollgruppe anhand klinischer Symptome versorgt. Ziel der Studie ist, Umifenovir mit der recht häufig in Studien untersuchten Kombination Lopinavir/Ritonavir zu vergleichen. Ergebnisse sollen schon Mitte 2020 vorliegen. Auch hier ist der primäre Endpunkt die Virusfreiheit im PCR. 

Darunavir und Cobicista

Aus der HIV-Therapie sind der Protease-Inhibitor Darunavir und der Booster Cobicistat schon lange bekannt. Die etablierten Wirkstoffe sind jetzt Teil einer klinischen Studie mit 30 Patienten (Phase 3). Sie erhalten randomisiert die Wirkstoffe oder werden nur anhand ihrer klinischen Symptome versorgt. Mit Resultaten ist Ende des Jahres zu rechnen.  

Antikörper gegen virale Spike-Proteine

Um in menschliche Zellen eindringen zu können, muss SARS-CoV-2 mit einem seiner Oberflächenproteine (Spike-Protein) an die Zelloberfläche binden. Eine Strategie ist, solche Proteine mit Antikörpern auszuschalten. Die Entwicklung ist noch in den Anfangsstadien. Derzeit läuft eine Phase-1-Studie zur Sicherheit und Verträglichkeit mit 38 Probanden. Sie erhalten REGN3048 oder REGN3051, zwei Antikörper gegen das MERS-Coronavirus richten. Hier ist noch deutlich mehr Forschung nötig.

Quelle: Doc-Check