Details Senioren-Trippel-Stuhl VELA Salsa 110 für einen gesunden Rücken

VELA Sala ist eine Serie von Sitz-Steh-Stühlen mit Zentralbremse. Der Stuhl fördert die Unabhängigkeit des Benutzers bei verschiedenen Tätigkeiten und sorgt für ei-nen sicheren, erhöhten Arbeitsplatz. VELA Salsa Sitz-Steh-Stühle fördern eine gute Ergonomie und eignen sich perfekt als Zweitstuhl für einen abwechslungsreichen Arbeitstag mit Sitz- und Stehtätigkeiten - zu Hause oder am Arbeitsplatz.

Zum Thema

Wenn von hochbetagten Patientinnen und Patienten die Rede ist, denken viele an Personen, die 80 Jahre oder älter sind. Die durchschnittliche geriatrische Patientin bzw. der Patient ist über 70 Jahre alt, eine fixe Altersgrenze gibt es aber nicht. Denn wie gesund eine Person letztlich ist, hängt nicht nur vom Alter allein ab. Viel entscheidender sind die Vitalität eines Menschen sowie die Konsequenzen der Risiko-faktoren und Krankheiten, die sich über das ganze Leben ausgewirkt haben. Diesbezüglich gibt es große Unterschiede unter den Menschen dieser Altersgruppe; sie müssen deshalb immer individuell behandelt und betreut werden. Gleichzeitig ist ein ganzheitlicher Ansatz nötig, weil viele Patientinnen und Patienten an mehreren, meist chronischen Krankheiten leiden.

Trotz der Unterschiede sind bei hochbetagten Patientinnen und Patienten typische Krankheitsbilder zu beobachten – man spricht von geriatrischen Syndromen. Diese Syndrome entstehen auf dem Boden unterschiedlicher fortschreitender Grunderkrankungen sowie der Interaktionen zwischen mehreren Erkrankungen. Sie sind häufig, können zusammen auftreten, beeinflussen sich gegenseitig und sind mit der Zunahme der Pflegebedürftigkeit verbunden. Häufige Syndrome sind Gebrechlichkeit, Seh- und Hörminderung, Unterernährung, Sturz-ereignisse mit Frakturen, Schwindel, Inkontinenz und Einsamkeit. Ferner gelten Depression und Ängste sowie demenzielle Erkrankungen, die mit zunehmendem Alter häufiger werden, ebenfalls als geriatrische Syndrome. Schließlich gehört zu dieser Liste auch das Delir – ein vorübergehender Verwirrungszustand, der oft bei schweren körperlichen Erkrankungen ausgelöst wird. Geriatrische Patientinnen und Patienten sind oft sehr fragil: Ihnen fehlen körperliche und psychische Reserven. Ein banales Ereignis kann auf komplexe Art die Gesamt-gesundheit einer Person beeinträchtigen, und oft brauchen Betroffene sehr lange, um eine Erkrankung oder einen Unfall zu überwinden. Im schlimmsten Fall löst das Ereignis eine Kettenreaktion weiterer Komplikationen aus, die eine gesundheitliche Abwärtsspirale und zunehmende Pflegebedürftigkeit nachziehen. Interprofessionelle Interventionen in- und außerhalb des Spitals haben das Ziel, solche Entwicklungen aufzufangen oder zumindest zu dämpfen.

Die Lebenssituation eines pflegebedürftigen alten Menschen ist gekenn­zeichnet durch Einschränkungen in den Alltagsverrichtungen Duschen/Waschen, gefolgt von An- und Ausziehen, der Toilettennutzung und der Nahrungsaufnahme. Ab­hängig von der Hilfe anderer sind Pflegebedürftige aber auch bei der Verrichtung in­strumenteller Aktivitäten, wie innerhalb der eigenen vier Wände sich zu bewegen ohne fremde Hilfe. Das Ausmaß funktioneller Einschränkungen zeigt sich noch deutlicher bei pflegebedürftigen Menschen, die sturzgefährdet sind. Das Aufrichten oder Aufstehen aus einem Sessel kann schon einen Sturz nach sich ziehen.  Entgegen der weitverbreiteten Ansicht sind für die überwiegende Mehrzahl der Stürze im Alter auch nicht die äußeren Bedingungen wie irgendeine Türschwelle, der Teppich, ein glatter Boden oder schlechtes Schuhwerk ausschlaggebend.

Balancestörungen, Gehstörungen

Wenngleich es von außen verursachter Stürze im Alter natürlich gibt, zeigt eine genaue Analyse der typischen Altersstürze, dass die Ursachen öfter im stürzenden Menschen selbst und in seiner verringerten Fähigkeit zur sicheren Fortbewegung liegen. Wären diese Stürze „nur“ als Unfall von außen verursacht oder blanker Zufall, gäbe es keinen Grund, warum sie gerade im Alter in ihrer Häufigkeit so ansteigen. Es sind vor allem Einschränkungen von Bewegung und körperlichen Aktivitäten, die eine Hüftfraktur so bedrohlich machen. Des Weiteren können Stürze schmerzhafte Prellungen, Verstauchungen, Hämatome, Frakturen wie Handgelenksbrüche sowie Platzwunden zur Folge haben, die ebenfalls das Allgemeinbefinden schwer beeinträchtigen und die Selbstständigkeit im Alltag zumindest über längere Zeit herabsetzen.

Der immer wieder zitierte Satz, ein Sturz im Alter breche nicht nur die Knochen, sondern auch das Selbstvertrauen, beschreibt sehr gut die psychische Verfassung, in die Sturzpatienten geraten können. Der Verlust des Selbstvertrauens und die Angst vor neuerlichen Stürzen führen zu immer mehr Bewegungseinschränkungen und zur Reduzierung der alltagsüblichen Aktivitäten. „Sitzenbleiben“ wird als sicherer Schutz vor Stürzen empfunden, macht aber den Betroffenen immer unbeweglicher. Muskelkraft und Balancesicherheit nehmen weiter ab, weil das Bewegungssystem nicht mehr durch die Alltagsaktivitäten stimuliert wird. Nicht selten sind dann auch Depressionen die Folge dieses Rückzugs. Die meisten Stürze im Alter ereignen sich jedoch nicht in Situationen, die besondere Balanceakte erfordern, sondern bei ganz gewöhnlichen Alltagstätigkeiten, die der Mensch ein Leben lang viele Tausend Male ohne Sturz bewältigt hat. Durch verschiedenste alters- und krankheitsbedingte intrinsische Risikofaktoren haben sich seine Balance- und Geh­fähigkeiten verschlechtert, seine Sturzgefährdung hat zugenommen.

Verminderte Mobilität und verminderte Aktivität ist eine verminderte Lebensqualität. Dadurch erhöht sich die Pflegebedürftigkeit. Allgemeine Kraftdefizite am Muskel- und Skelettsystem (häufig hervorgerufen durch körperliche Inaktivität), Probleme an den Füßen, Geh- und Balancestörungen mit Veränderungen des Gangbildes wie verlangsamte spontane Gehgeschwindigkeit, Trippelschritte, Störungen bei 360-Grad-Wenden, Stehenbleiben oder Gang-Unterbrechung, wenn der ältere Mensch während des Gehens angesprochen wird, erhöhte Körperschwankungen. Anzahl der chronischen Gesundheitsstörungen, niedriger Body Maß Index, Blutdruckabfall oder Schwindel, Erkrankungen, die mit veränderter Mobilität, Motorik und Sensibilität einhergehen (wie beispielsweise Parkinson, Multiple Sklerose, Apoplex, apoplektischer Insult, Polyneuropathie, Arthrose, Osteoporose, Krebserkrankungen) und schlechter Allgemeinzustand.

(Autor: Frank Grebe, Herdecke)

Zum Thema Sitzhaltung

Was die "richtige Sitzhaltung" ausmacht, ist Gegenstand zahlreicher wissenschaftlicher Untersuchungen. Unbestritten ist, dass dynamisches Sitzen, verstanden als Sitzen in Bewegung, erstrebenswert ist, da so einseitige Belastungen vermieden werden. Das Sitzverhalten eines Besitzers ein Sessel führte zu einer Studie von Dr. Fritz Andreas Schön und Dr. Dieter Preim von der RWTH Aachen. Man kam zu dem Ergebnis, dass dynamisches Sitzen nicht nur den Wechsel zwischen den verschiedenen Sitzhaltungen umfasst, sondern auch die Mikrobewegungen innerhalb der einzelnen Sitzhaltungen. In diesem Zusammenhang beantwortet Dr. Schön die Frage, was bewegt den Menschen im erfolgreichen Büro bewegt, wie folgt: "In aller erster Linie bewegt er sich selbst. Und dass, obwohl er ja den Großteil seiner Arbeitszeit im Sitzen verbringt. Interessant dabei ist, dass nicht nur die ausladenden Bewegungen und die Veränderungen der Sitzposition Auswirkungen auf die Belastungen und Entlastungen der Wirbelsäule haben, sondern insbesondere die Mikrobewegungen für ein körpergerechtes Sitzen am Arbeitsplatz bedeutsam sind. Schränkt man diese ein, ist das körpergerechte Sitzen im Lot nicht mehr möglich."

Auszüge aus der Studie von

Dr. Fritz Andreas Schön und Dr. Dieter Preim von der RWTH Aachen

vela-stuhl.de

VELA Salsa bietet extra Sicherheit und Stabilität für den Benutzer. Ein geneigter Sitz unterstützt eine gesunde Körperhaltung mit offenem Hüftwinkel und freier Schulter- und Armbewegung z.B. bei Küchentätigkeiten oder Arbeiten in Höhe.Stabile Armlehnen und eine Zentralbremse sorgen für Sicherheit beim Hinsetzen und Aufstehen aus dem Stuhl.
 
Dies ist vor allem für Benutzer mit Mobilitäts- und Gleichgewichtsproblemen von Vorteil. Bremse und Armleh-nen bieten darüber hinaus Unterstützung beim Wechsel der Sitzposition.VELA Salsa Stühle ermöglichen eine extra niedrige Sitzhöhe, z.B. für Kinder, die Unterstützung beim Anziehen benötigen. Der Stuhl ist auch in einer hohen Version erhältlich, die sich optimal beim Bügeln, Kochen oder beim Einräumen von Geschirr in Hängeschränke eignet.Die Anpassung der Sitzhöhe, -tiefe und -neigung sowie der Rücken- und Armlehnen bietet die besten Voraussetzungen für eine ergonomische Sitzpo-sition und sorgt für Unterstützung und Stabilität bei verschiedenen Tätigkeiten.
 

VORTEILE

VELA Salsa eignet sich sowohl zum Sitzen als auch zum Stehen, für Menschen mit Behinderungen

Eine gute Ergonomie und Unter-stützung sorgen für eine optimale Sitzposition beim Arbeiten, zu Hause und am Arbeitsplatz

Eine Zentralbremse sorgt für Sicherheit beim Hinsetzen und Aufstehen

Es ist möglich, mit dem Stuhl im Sitzen zu ”gehen”
 

Auch während der Corona-Pandemie

Zur Aufrechterhaltung Ihrer Mobilität: Kostenlose Vorführung nur für hochbetagte Senioren, Kranke und Behinderte.