Demenz und die Hilfe für zu Hause

Der Bundesminister für Gesundheit zum Thema Demenz:

Demenz ist eine der größten Herausforderungen unserer Gesellschaft. Bereits heute leiden rund 1,7 Millionen Menschen in Deutschland daran. Die Zahl nimmt derzeit um geschätzt 40.000 Personen pro Jahr zu. Für 2030 wird eine Gesamtzahl von 2,15 Millionen erwartet. Hinter diesen Zahlen stehen die Schicksale von Eltern, engen Familienangehörigen, Freun-den, Nachbarn und anderen Mitmenschen. Diese Krankheit wirkt weit in alle Lebensbe-reiche der Betroffenen, aber auch der Angehörigen hinein. Solange sie nicht heilbar ist, gilt es, mit dieser Situation best-möglich umzugehen und die Betroffenen zu unterstützen. Zwei Drittel der Betroffenen leben im vertrauten sozialen Umfeld: in der Familie, in der Nachbarschaft, im Quartier. Viele Angehörige haben sich entschieden, die Pflege für ein Familienmitglied zu über-nehmen. Auch die Pflegenden sind dabei auf Hilfe und Unterstützung angewiesen.

Das Pflegebett als Demenzhilfsmittel

Für alle Demenzerkrankungen: 
Für demente Personen ist das Pflegebett  ein Wohlfühlfaktor und ein Ort der Geborgenheit.  Ein Maximum an Selbstständigkeit bleibt bei der dementen Person.  Die Person selbst wird die eingebaute elektrische Hilfe kaum wahrnehmen und es nicht als direkte Unterstützung erkennen. Die Bedienung sollte so einfach wie nur möglich gehalten sein und auf die auf die spezifischen Defizite der Betroffenen aber auch auf die Wünsche der Pflegenden abgestimmt sein.

Vom LowSleeper profitieren Menschen, die im Schlaf zusätzliche Sicherheit brauchen: Weil er auf 6,5 cm Höhe abgesenkt werden kann, wird das Verletzungsrisiko für motorisch unruhige Schläfer minimiert. Zusätzlich unterstützt er Pflegekräfte bei körperlich belastenden Abläufen: Patienten können auf Knopfdruck in die Sessel-, die Anti- und Trendelenburg- oder die Liegeposition gebracht werden.Mithilfe einer besonders niedrigen Einstellung können Patienten in unmittelbarer Nähe des Bodens schlafen, sodass auf einschränkende Maßnahmen wie z.B. eine Fixierung zur Sturzprävention verzichtet werden kann.

Menschen, die im LowSleeper in einer höheren Liegeposition schlafen möchten, liefert der Netzseitenschutz vollflächigen Schutz: Er ist für den Patienten durchsichtig und so konzipiert, dass Verletzungen ausgeschlossen werden.

Zum Thema Niedrigbett

Das Niedrigbett hat die gleichen Funktionen wie ein Standardpflegebett mit den gleichen Bestimmungen und Verordnungen wie z.B. dem SGB XI, SGB V und der Norm EN60601-2-52.
Bei den Liegeflächen dieser Niedrigsbetten sind diese ebenfalls mehrfach verstellbar und eine mögliche sitzende Position bzw. eine therapeutische Liegepositon wie Herz- oder Trendelenburg-Lagerung.
Warum brauchen wir ein Niedrigbett? Damit das Verletzungsrisiki von Stürzen aus dem Bett reduziert wird. Gleichzeitig kann auf den Verzicht von freiheitseinschränkenden Maßnahmen wie Seitengitter, Fixierungen oder Sedierungen verzichtet werden. 
Pflegebedürftige Menschen werden nicht ihrer Freiheit beraubt: so die Vorgaben des Bundesgerichtshofs zur Erfüllung des Niedrigbbettes. Natürlich sind in der Sonderausstattung als Sicherungsmaßnahme auch Seitengitter üblich, die aber sind absenkbar. Das sujektive Geborgenheitsgefühl des Benutzers ist so weitgehends erfüllt. Niedrigbetten sind grundsätzlich für alle Nutzer geeignet. Sie werden häufig bei motorisch unruhigen Patienten in der geriatrischen und pädiatrischen Pflege zur Sturzfolgenprophylaxe eingesetzt.
Die motorische Höhenverstellung der Liegefläche ermöglicht dabei auch das Einstellen einer üblichen Bettenhöhe, um Menschen mit eingeschränkter Mobilität den Ein- und Ausstieg aus dem Bett zu erleichtern. Problematisch ist eine niedrige Liegeposition für Bewohner, die mit leichten Einschränkungen grundsätzlich mobil sind. Da ein niedriges Bett schwerer aus eigener Kraft verlassen werden kann, kann die niedrige Liegeposition eine freiheitsentziehende Maßnahme darstellen. Den Bewohnern muss die Möglichkeit gegeben werden, beispielsweise mit einem Handschalter eine geeignete Betthöhe von 35 bis 45 cm einzustellen, die ihnen das selbstständige Ein- und Aussteigen erleichtert. Die Pflege im Niedrigbett entbindet das Pflegepersonal nicht von seiner Fürsorgepflicht. Beim Herausrutschen aus einem Niedrigbett kann auch ohne die Gefahr von Sturzverletzungen ein längeres Verweilen auf dem Boden für den Bewohner kritisch sein und beispielsweise zu Verkühlungen führen. Niedrigpflegebetten bieten den gleichen Funktionsumfang wie Standardpflegebetten und unterliegen den gleichen Bestimmungen und Verordnungen wie z. B. dem SGB XI, SGB V und der Norm EN 60601-2-52. Die Liegeflächen von Niedrigpflegebetten sind wie bei Standardpflegebetten mehrfach verstellbar und ermöglichen sitzende Positionen und therapeutische Liegepositionen wie Herz- oder Trendelenburg-Lagerung. Für ergonomische Arbeitsbedingungen von Pflegern und Therapeuten müssen auch Niedrigbetten auf eine Höhe von mindestens 65 cm, üblicherweise 80 cm, verfahrbar sein.