RotoFlex® Basic - Die Basis für ein selbstbestimmtes Leben

05.12.2021

Der RotoFlex® Basic bietet alle essentiellen Grundfunktionen des Aufstehbetts RotoFlex®: Die Aufstehfunktion unterstützt physiologisch richtiges Aufstehen, die zuverlässige Prozessorsteuerung schützt vor Anwendungsfehlern und die patentierte Sicherheitsverankerung der Matratze verhindert das Verrutschen. Der RotoFlex® Basic ist absolut standsicher und zeichnet sich durch die hochwertige Verarbeitung aus.

Die Aufstehfunktion entspricht der des bewährten RotoFlex®: Das Aufstehen und Hinlegen erfolgt auf Knopfdruck des Anwenders.

Unterschiede zum RotoFlex®

  • Keine unterschiedlichen Sitztiefen erhältlich
  • Maximal zulässiges Patientengewicht 135 kg, sichere Arbeitslast 175 kg
  • Nur als freistehendes Pflegebett erhältlich - nicht als Einbauvariante verfügbar
  • Länge und Breite lassen sich nicht anpassen

Der RotoFlex® ist ein innovatives Aufstehbett, das zur Verbesserung der Lebensqualität, Eigenständigkeit, Komfort und Mobilität der Patienten entwickelt wurde. Er ermöglicht Betroffenen, ohne fremde Hilfe aufzustehen - so bleibt die Eigenständigkeit erhalten und das Verlassen des gewohnten Umfelds wird vermieden.

Der RotoFlex® erfüllt alle Funktionen eines vollwertigen Pflegebetts. Er ist freistehend, standsicher und neigungsstabil. Das Aufstehbett ist wahlweise links- oder rechtsdrehend erhältlich.

Das Verlassen des Bettes bedeutet für Bewegungseingeschränkte das Überwinden einer unsichtbaren Barriere. Diese konnten sie bisher nur mit fremder Hilfe bezwingen. Der RotoFlex® überwindet die Hürde, die Betroffene zum Liegen im Bett zwingt und ihnen den Zugang zum Geschehen außerhalb des Bettes versperrt.

Selbstständiges Aufstehen

Der RotoFlex® ermöglicht dem Anwender, sich aufzusetzen und das Bett selbstständig zu verlassen. Er bringt ihn per Knopfdruck belastungsfrei über das Sitzen an der Bettkante zum Stehen. So kann sich dann der Nutzer selbstständig, mit einer Gehhilfe, oder mit einem Rollstuhl fortbewegen.

Stufenlose Neigung des Rückenteils

Die Neigung des Rückenteils lässt sich stufenlos und individuell anpassen. Der Oberkörper kann nahezu senkrecht aufgerichtet werden.

Beinteilverstellung

Das Beinteil kann in der Liegeposition zwischen 0° und 40° verstellt werden. Es knickt im Kniebereich ab, sodass die Waden leicht angehoben werden.

freie Fersenlagerung

Mit Hilfe der Beinteilverstellung können die Fersen zur Dekubitusprophylaxe frei gelagert werden. Die Verwendung zusätzlicher Kissen ist nicht notwendig.

Drehvorgang

Der RotoFlex® bildet während des Drehvorgangs eine Herz-Waage-Lagerung aus, um ein sicheres Liegen und eine ergonomisch richtige Position zum Aufstehen zu gewährleisten.

Sesselposition

Physiologisch richtiges Sitzen in der Sesselposition ist die optimale Voraussetzung zum Aufstehen. Im Sitzen werden Kreislauf, Atmung und weitere vegetative Funktionen aktiviert.

Aktive Teilnahme

Gemeinsames Sitzen am Tisch, aus dem Fenster blicken, Fernsehen u. ä. - eine aktive Teilnahme an der sozialen Umgebung wird wieder möglich.

Sicheres Sitzen

Beim sicheren Sitzen können sich Kreislauf und Gleichgewichtssinn vor dem Aufstehen zur Sturzprophylaxe stabilisieren.

Die Seitengitter unterstützen hier als Schutz beim Sitzen und als Aufstehhilfe beim Aufstehen.

Handschalter

Mit zwei farblich und taktil markanten Programmtasten steuern Sie Aufstehen und Hinlegen. Der ergonomisch gestaltete Schalter liegt gut in der Hand. Mit weiteren Tasten können Sie die Einzelfunktionen Rücken- und Beinteil-, sowie die Höhenverstellung an Ihre Wünsche anpassen.

Anpassung der Liegefläche

Die Liegefläche lässt sich bis zur üblichen Pflegebetthöhe stufenlos anpassen. Kopf- und Fußteil müssen dabei nicht verändert werden.

Aufstehen

Durch senkrechtes Anheben der Sitzfläche wird der Benutzer sicher zum Stehen gebracht. Dabei lehnt er sich gegen das Bett - ein destabilisierendes Nach-Vorne-Kippen, wie durch das Benutzen einer Aufrichthilfe, wird vermieden.

WICHTIGER HINWEIS


Der RotoFlex ist ein medizinisches Hilfsmittel entsprechend dem Medizinproduktegesetz (MPG) und Sozialgesetzbuch V (SGB V) § 33 (Hilfsmittel-Nr. 19.40.03.3001) sowie Sozialgesetzbuch XI (SGB XI) § 40 (Pflegehilfsmittel-Nr. 50.45.03.3001).