Kostenübernahme oder Zuschüsse Aufstehsessel Krankenkasse

Die privaten und gesetzlichen Krankenkassen, Pflegekassen können sich an den Kosten beteiligen. Um sich daran zu beteiligen benötigen Sie ein ausführliches Attest Ihres Hausarztes, der den therapeutischen und medizinischen Nutzen des Sessels nachweist. Dieses Attest ist für eine Kostenübernahme durch die Krankenkasse bzw. Pflegekasse notwendig.

Wichtiger Hinweis: Die Bezeichnung sollte in jedem Fall Rehasessel - Therapie-Pflegesessel lauten.

Sollte die Krankenkasse / Pflegekasse den Antrag ablehnen, sollten Sie umgehend schriftlich Widerspruch einlegen! Auch ein mehrfaches ständiges telefonischen Nachfragen bei den Mitarbeitern der Krankenkasse kann hilfreich sein. Sollten Sie rechtliche Hilfe benötigen schreiben Sie uns. Wir nennen Ihnen Adressen von Fachanwälten für Medizinrecht im Umkreis von 200 km in und um Nürnberg.

Hinweis

Ab dem 01.01.2020 tritt ein neues Gesetz zur Entlastung von Kindern von Pflegebedürftigen in Kraft. Dieses besagt, dass nur Personen deren Einkommen 100.000 € (Brutto im Jahr der direkten Angehörigen) übersteigt zur Zahlung der Pflege der Eltern herangezogen werden. Weiterhin wird nicht mehr wie bisher der Ehe- oder Lebenspartner in der Berechnung der Kosten beachtet. Zusätzlich soll es viele Freibeträge geben, sodass nur noch die Personen, die ein besonders hohes Einkommen haben, finanziell für die Pflege ihrer pflegebedürftigen Angehörigen zahlen müssen. Diese Gesetzesänderung gilt auch für Angehörige, die bereits Pflegegeld für ihre Angehörigen zahlen. Nur Personen bei denen der Sozialhilfeträger vermutet, dass ein höheres Einkommen vorliegt, müssen Ihre Einkünfte offenlegen. Bisher lag die jährliche Einkommensgrenze bei Alleinstehenden bei 21.600 € und bei Familien bei 38.800 € (netto).

§ 1 SGB XI: Soziale Pflegeversicherung

Wenn Sie gesetzlich krankenversichert sind, sind Sie in Deutschland auch automatisch gesetzlich pflegeversichert. Damit haben Sie Anspruch auf Leistungen im Falle einer Pflegebedürftigkeit. Sollten Sie eine private Krankenversicherung haben, so haben Sie selbstverständlich auch eine private Pflegeversicherung.

Pflegegrad 4

Pflegegrad 4 und damit verbundene Pflege- und Betreuungsleistungen aus der Pflegekasse erhält, wer nachweislich unter einer "schwersten Beeinträchtigung der Selbstständigkeit" leidet. Pflegegrad 4 beschreibt die "schwerste Beeinträchtigung der Selbstständigkeit" von Pflegebedürftigen und garantiert ihnen entsprechende Leistungen aus der Pflegeversicherung.

Um Pflegegrad 4 zu erhalten, müssen Versicherte zunächst einen Antrag auf Pflegegrad bei ihrer Pflegekasse stellen. Anschließend werden sie von einem Gutachter des MDK (bei gesetzlich Versicherten) oder MEDICPROOF (bei privat Versicherten) im Hinblick auf ihre noch vorhandene Selbstständigkeit untersucht. Die Einstufung erfolgt auf Grundlage eines Punktesystems. Je unselbstständiger ein Antragsteller ist, desto mehr Punkte und einen umso höheren Pflegegrad erhält er. Die Voraussetzung für Pflegegrad 4 ist, dass bei der Begutachtung zwischen 70 und unter 90 Punkte ermittelt werden.

Antrag auf einen Pflegesessel zur Rehabilitation als Hilfsmittel nach § 31 Abs.1 Nr. 3 SGB IX

Das soziale Netz in Deutschland gehört zu den leistungsfähigsten der Welt. Über 90 Prozent aller Bürger in Deutschland sind sozialversichert, ob in der Jugend oder im Alter. Im Alter werden drei Bücher des Sozialgesetzbuches - Buch Fünf, Elf und Zwölf - als Kostenträger für Pflegebedürftige besonders wichtig, denn das Risiko, krank oder pflegebedürftig zu werden, steigt mit den Jahren. pflege.de klärt über die Inhalte von SGB V (Gesetzliche Krankenversicherung), SGB XI (Soziale Pflegeversicherung) und SGB XII (Sozialhilfe) im Rahmen der Pflegegesetze auf und erklärt, warum sie gerade für ältere Menschen wichtig sind.

Menschen mit einer körperlichen Behinderung ,die nicht in einer gesetzlichen Krankenkasse Mitglied sind, können den entsprechenden Antrag nach §§53,54 SGB XII iVm mit §§26, 31 SGB IX auch beim zuständigen Sozialamt stellen.

Der Rehabilitations Spezial Sessel mit Mehrfachfunktion erfüllt deshalb auch die einschlägigen europäischen Standardnormen (z.B. EN 12182 - technische Hilfsmittel für Behinderte bzw. internationale Norm EN 60601 (EN 12182) "Medizinische elektronische Ausrüstung - Sicherheit").

Antragsablehnung

Sollte die Krankenkasse / Pflegekasse den Antrag ablehnen, sollten Sie umgehend schriftlich Widerspruch einlegen! Auch ein mehrfaches ständiges telefonischen Nachfragen bei den Mitarbeitern der Krankenkasse kann hilfreich sein. Sollten Sie rechtliche Hilfe benötigen schreiben Sie uns. Wir nennen Ihnen Adressen von Fachanwälten für Medizinrecht im Umkreis von 200 km in und um Nürnberg.